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des Matthias-Claudius- Sozialwerkes Bochum.

Gott ist Schöpfer und Erhalter des Lebens

Dies gibt dem Leben Sinn und verleiht dem
Menschen Würde

Aus dem Glauben an Gott, den Schöpfer und Erhalter
des Lebens, der im Generationenverband bezeugt und
weitergegeben wird, folgt die Erkenntnis, daß junge
Menschen, um erwachsen und selbständig zu werden,
auf die Annahme, Förderung und Begleitung von
Eltern, Erziehern, Lehrern und anderen Erwachsenen
angewiesen sind. An ihnen sollen junge Menschen
exemplarisch erfahren, was Erwachsensein heißt. Es
ist eine große Hilfe, in den Krisen und Umbrüchen des
Jugendalters mit Menschen zusammen leben und
lernen zu können, die die Chancen eines sinnvollen
Lebens vor Augen stellen. Die Grundmotivation
Jugendlicher, in der Schule und über die Schule
hinaus zu lernen und sich auf das Leben in einer
eigenen Familie, in Beruf und Gemeinde zu freuen, ist
von solchen Erfahrungen abhängig. Hier ist auch die
enge Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule
insbesondere in der Sekundarstufe I begründet,
gerade angesichts der Tatsache, daß viele
Jugendliche die Geborgenheit und Begleitung einer
Familie nicht mehr erfahren. Die Schule möchte
helfen, gemeinsam mit Eltern, Ausbildern und
Mitgliedern christlicher Gemeinden ein Gegengewicht
zu den vielen negativen Einflüssen zu schaffen. Es
geht darum, eine positive Lebenserwartung unter dem
Zuspruch des Wortes Gottes aufzubauen. Das
fachliche und funktionale Leben, einzelne Kenntnisse,
Fähigkeiten und Fertigkeiten wie die vom Schüler zu
erwartenden Leistungen werden von jungen Menschen
erst in einem solchen Erfahrungs- und
Erwartungshorizont als sinnvoll erlebt. Im Unterricht
werden Inhalte und Themen, Fragestellungen und
Techniken in der Spannung von werkgerechter
Sachlichkeit und standortabhängiger Bedeutung für
das Leben des einzelnen und der Gemeinschaft
erarbeitet. Die Erfahrung und die Perspektive des
evangelischen Glaubens sollen beides verbinden.
Dabei geht es nicht um eine Verchristlichung der
Fächer, sondern um die Klärung des Lebenssinns und
des Lebensziels in der unterrichtlichen Beschäftigung
und Auseinandersetzung mit Inhalten und
Fragestellungen. Junge Erwachsene sollen hier zu
begründeter Kritik und zu eigenem Handeln ermutigt
werden.