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des Matthias-Claudius- Sozialwerkes Bochum.

Der Schulname

Der Schulname setzt Akzente. Seit dem 01.08.1991 ist die Schule (vormals Freie Christliche Schule Bochum) nach dem bekannten Dichter, Schriftsteller und Journalisten Matthias Claudius (15.08.1794 – 21.01.1818) benannt worden. Matthias Claudius hat dadurch bestochen, daß für ihn die Ganzheit des Menschen (Kopf, Herz, Hand) wichtig war. Dies spiegelt sich in seiner Lebenseinstellung und Lebensweise wieder. Seine Fröhlichkeit, die Liebe zum Menschen und zur Schöpfung und sein vertrauensvoller Umgang mit dem lebendigen Gott bis in die Alltäglichkeiten hinein sind für uns beispielhaft. Die Matthias-Claudius-Schule Bochum ist eine evangelische Gesamtschule, die die Kinder unabhängig von der konfessionellen Zugehörigkeit, der Nationalität und dem religiösen, weltanschaulichen und politischen Bekenntnis der Eltern aufnimmt. An unserer Schule werden Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam unterrichtet. Dies geschieht aus der Überzeugung, daß jedes Kind als Geschöpf Gottes in seiner persönlichen Eigenart geachtet werden soll. Die Lehrer/innen gehören verschiedenen evangelischen Gemeinden, Gemeinschaften und Freikirchen an. An unserer Schule unterrichten aber auch katholische Kollegen und Kolleginnen. Alle Lehrer/innen sind als bewußte Christen tätig, weil sie wissen, daß auch in unserer Zeit vom Evangelium her Leitlinien, Maßstäbe und praktische Hilfen für das Handeln der Schule und Erziehung gewonnen werden können. Dies in die Praxis umzusetzen, ist unsere ständige Aufgabe und erfordert die Mithilfe und das Bemühen aller Beteiligten. Der evangelische Charakter unserer Schule bezieht sich also nicht allein auf den Religionsunterricht oder auf die Gottesdienste, die wir zu Anfang und Ende eines Schuljahres und zu Festen des Kirchenjahres feiern.

Der Religionsunterricht wird wie an staatlichen Schulen erteilt. Dabei ist es unser Anliegen, daß die Kinder die Aktualität der biblischen Botschaft für sich und die Welt erkennen. Wir möchten als Schule eine Lebens- und Wertorientierung vermitteln, die in der Person Jesu Christi begründet ist. Hierzu gehört auch das Aufzeigen von lohnenden Zielen und Aufgaben, in deren Umsetzung das Kind sich findet, Verantwortung lernt und zu einem mündigen Menschen heranwächst. Durch die Aufnahme des/der Schülers/in wird ein privatrechtliches Schulverhältnis zwischen dem Schulträger und den Erziehungsberechtigten begründet. Dieses Schulverhältnis wird durch einen schriftlichen Vertrag ausgestaltet. Die rechtsverbindliche Annahme erfolgt nach dem Elterngespräch mit der Schulleitung im Verwaltungsrat. Dieser legt auch die Anzahl der Klassen und die Klassenstärke fest. Der Anteil der behinderten Schüler/innen liegt bei ca. 20 %.